Technik-Infos

Beton

UTC (Ultra tense concrete):

Spezieller Beton bestehend aus Zement, Wasser und 10 verschiedenen weiteren, flüssigen und pulvrigen Zusätzen. Extrem biegefest, langlebig und wiederstandsfähig.

Steine
 
Marmor:
mittel- bis grobkörniges Metakarbonatgestein, das zu mindestens 80% aus Calcit besteht. Insbesondere bei hellen Marmoren besteht aufgrund der Kapillarität und möglicher akzessorisch auftretender Mineralien wie Pyrit Verfärbungsgefahr.
 
Stahl

Edelstahl:
Hohe Festigkeit, Oberfläche geschliffen, nicht rostend, gebräuchliche Legierung V2A und V4A.

Qualitätsfeinbleche, ohne Oberflächenüberzug:
Kaltgewalzte Qualitätsfeinbleche (nach DIN EN 10131) ohne Oberflächenüberzug, leicht gefettet (Präventiv-Maßnahme gegen Korrosion während der Lagerung, des Transportes und der Verarbeitung bis zur abschließenden Lackierung).

Qualitätsfeinbleche, feuerverzinkt:
Kaltgewalzte Qualitätsfeinbleche (nach DIN EN 10142), die durch eine dichte, gleichmäßige, festhaftende Zinkschicht vor Korrosion geschützt werden, werden seit 1959 in der BRD in der Regel auf kontinuierlich arbeitenden Bandverzinkungsanlagen hergestellt.
Diese Verzinkungsart wird auch nach dem Erfinder des Bandverzinkungsverfahrens – sendzimir-verzinkt – genannt.
Das gebeizte und gebürstete Ausgangsmaterial wird durch ein ca. 700° Celsius heißes Zinkbad geführt. Dadurch erhält das Material auf beiden Seiten eine gleichmäßig dicke Zinkschicht. Während der Erstarrung des Zinkes bildet sich eine Kristall-Struktur aus, allgemein bekannt als Zinkblume. Das Band wird je nach Erfordernis nachgewalzt, gerichtet, chemisch passiviert und / oder geölt.

Qualitätsfeinbleche, elektrolytisch verzinkt:
Kaltgewalztes Qualitätsfeinblech (nach DIN EN 10152) mit einem Zinküberzug, der durch ein elektrolytisches Verfahren aufgebracht wird und fest auf dem Grundwerkstoff Stahl haftet. Der elektrolytisch aufgebrachte Zinküberzug schützt das Stahlblech gegen Korrosion und ist in Verbindung mit den üblichen Oberflächenbehandlungen ein hervorragender Haftgrund für eine nachfolgende Lackierung. Seit 1962 wird in der BRD elektrolytisch verzinktes Stahlblech auf kontinuierlich arbeitenden Hochleistungs-Verzinkungsanlagen hergestellt.

Die wesentlichen, verfahrenstypischen Elemente:

  • Die Vorbehandlung der kaltgewalzten Bandoberfläche durch Entfetten und Beizen, jeweils gefolgt von mecha¬nischem Bürsten und Spülen.
  • Die eigentliche elektrolytische Veredlung, wobei das gereinigte Band in mehreren Zellen ein- und zweiseitig mit Zink überzogen wird, vorzugsweise aus einem sulfat-sauren Elektrolyten.
  • Die Nachbehandlung des elektrolytisch verzinkten Bandes durch das Erzeugen chemischer Konversionsschichten, z. B. Phosphatieren und Chromatspülen oder durch Ölen.
  • Die Oberfläche ist matt-grau und sieht auf den ersten Blick fast grundiert aus. Eine Lackierung ist hier ohne weitere Vorbehandlung möglich. Eine hohe Korrosionsbeständigkeit wird in Verbindung mit einem anderen Oberflächenschutz, z. B. mit einer Pulverbeschichtung erreicht.


Oberflächenbehandlung von Werkstoffen

Eloxal:
Elektrisch oxidiertes Aluminium, beständig gegen viele Medien, sehr guter Oberflächenschutz.

bandverzinkt:
Mit Zink, bereits in der Hütte oberflächenbeschichtetes Material (Stahl). In Tafeln oder im Coil geliefert, fertig zum Verarbeiten, wo Hitze¬behandlung nachträglich nicht mehr gegeben ist (Verformung etc.).

feuerverzinkt:
Im heißen Zinkbad behandelte Werkstoffe (Metalle). Hervor¬ragender Korrosionsschutz (gegen Rost).

galvanisch verzinkt:
Elektrolytische Verzinkung, besonders geeignet für die Pulverbeschichtung, da die Oberfläche so gut wie keine Oberflächenstruktur enthält.

sweepen: Alle verzinkten Werkstücke werden für eine optimale Oberflächenhaftung in der Strahlkabine aufgerauht. In der Weiterverarbeitung verwenden wir zur Pulverbeschichtung hochwertiges Polyester.

farbbeschichtet (pulverbeschichtet):
Werkstoff (Metalle) mit Farbe in Pulverform besprüht und durch Hitzeeinwirkung (Ofen) gesintert. Sehr guter Oberflächenschutz, elastisch, schlagfest, griffsympathisch.

kataphoresebeschichtet:
Die kathodische Tauchlackierung (KTL) ist ein Lackierverfahren, das stark der galvanischen Veredelung ähnelt. Umweltfreundlich bei der Herstellung und Entsorgung. Ausgezeichneter Rostschutz.

Glas


Einscheibensicherheitsglas (ESG):
Unter dem Begriff ESG ist ein thermisch vorgespanntes Glas zu verstehen. Der eigentliche Herstellungsprozess von ESG besteht im raschen und gleichmäßigen Erhitzen einer Floatglasscheibe auf über 600° Celsius und dem anschließenden zügigen Abkühlen durch Anblasen mit kalter Luft. Bei dieser Behandlung wird durch das entstehende Gleichgewicht aus Zug- und Druckspannung ein sehr stabiler Spannungszustand erreicht, der die Sicherheitseigenschaften von ESG garantiert. Im Gegensatz zu normalem Floatglas, das im Bruchfalle scharfkantige, dolchartige Glasscheiben bildet, entsteht bei ESG durch Zerstörung des Spannungsgleichgewichtes ein engmaschiges Netz von kleinen, meist stumpfkantigen Glaskrümeln. Dadurch wird eine Verletzungsgefahr erheblich gemindert. Zusätzlich zeichnet sich ESG durch folgende weitere Vorzüge aus:

  • Erhöhte Biegefestigkeit, 50 N / qm gegenüber 30 N / qm bei Floatglas.
  • Erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit nach DIN 52337.

Floatglas (Spiegelglas):
Floatglas ist nach DIN 1249 ein Alkali-Kalk-Glas, plan und durchsichtig. Die absolute Planparallelität des Produktes wird auf natürliche Weise durch das Fließen auf einem Metallbad mit einer hohen Oberflächenspannung und einer dadurch resultierenden planen Oberfläche des Bades erreicht. Floatglas ist üblicherweise hell und ungefärbt.
Floatglas kann weiterverarbeitet werden zu:

  • Einscheibensicherheitsglas (ESG)
  • Verbundsicherheitsglas (VSG)
  • Mehrscheibenisolierglas (MiG)

Den verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten entsprechend, wird Floatglas in unterschiedlichen Dicken hergestellt.

Kunststoff


Acrylglas (Plexiglas):
Bruchfestes Sicherheitsglas mit höchster Witterungsbeständigkeit.

Polystyrol-Hartschaum (mit Gütesiegel Styropor GMP):

Polystyrol ist ein transparenter, geschäumt weißer, amorpher oder teilkristalliner Thermoplast. Expandiertes Polystyrol (EPS)  wird als Schaumstoff eingesetzt.

Polycarbonat:
Mit Handelsbezeichnung Lexan oder Macrolon. Absolut bruchfester Werkstoff mit höchster Witterungsbeständigkeit, UV-Beständigkeit über 10 Jahre, geeignet für schussfeste Verglasung.

Recyclingkunststoff hanit®:

Aus hochwertig aufgearbeiteten Sekundärrohstoffen (Polyolefinen). Witterungsbeständig, wetterfest, verrottungsfest, splitterfrei und dadurch geringe Verletzungsgefahr.

Ganzjähriger Einsatz möglich, feuchtigkeitsabweisend, keine Wasseraufnahme, daher schnell trocknend. Widerstandsfähig gegen Öle, Laugen, Säuren und Salzwasser.

Ohne Imprägnierungen hergestellt. Wasserneutral und Schadstofffrei (unbedenklich nach DIN 71, Teil 3 Spielplatzverordnung). Mechanisch leicht zu bearbeiten (bohren, sägen, schrauben, nageln)

GFK:
Glasfaserverstärkter Kunststoff. GFK ist ein hochwertiger Verbundstoff, ist sehr stabil und formsteif bei geringem Eigengewicht. Witterungs- und UV-beständig, deshalb von langer Lebensdauer. Beständig gegen zahlreiche aggressive Medien und Chemikalien, z. B. Pflanzenschutzmittel oder Flüssigdünger, in Sonderharzausführung für viele weitere Medien und Temperaturen bis + 80°C lieferbar.

PA-Polyamid:
Hoher Abriebwiderstand, bruchsicher, hohe chemische Beständigkeit gegen Alkohol, Salze, Fette, Säuren und Laugen, temperaturbeständig von - 20°C bis + 80°C, wartungsfrei, lange Lebensdauer.

PE-Polyethylen:
Kunststoff (HD, ND, Hohe / Niedere Dichte, auch LD), lebensmittelecht, sehr elastisch, beständig gegen viele Säuren und Laugen, nicht leitend.

PP-Polypropylen:
Thermoplastischer Kunststoff mit besseren Eigenschaften als Polyethylen, sehr steif und sehr wärmebeständig und geruchlos und hautverträglich.

PU-Polyurethan:
Thermoplastisches Polyurethan-Elastomer, hohe Tragfähigkeit bei Rädern und Rollen, robust und abriebfest. Temperaturbeständig von - 15°C bis + 80°C, kurzzeitig bis +130°C, bodenschonend, stoß- und schwingungsdämpfend, oxidationsunempfindlich. Beständig gegen Sauerstoff, Ozon, Benzin, Benzol, Öl, viele Chemikalien und verschiedene Säuren.

PVC-Polyvinylchlorid:
Kunststoff, resis¬tent gegen Lösungsmittel und viele chemische Stoffe, Säuren, Laugen etc., nicht entflammbar.

Resopal:
Härtester Kunststoffbelag, sehr abriebfest, hitzebeständig bis +180°C, leicht zu reinigen, beständig gegenüber den meisten Chemikalien.

HPL:
Werkstoff aus Melamin- und Phenol-Harz-getränkten Papieren, unter Druck und Temperatur miteinander und mit einer Deckschicht verpresst = High Pressure Laminate. Lichtbeständig, kratzfest, geruchsneutral und widerstandsfähig.

Holz


Buche:
Gelbbraun bis rötliches, nachdunkelndes, hartes, schweres Holz. Neigt zur Rissbildung, erhöhter Schwund.

Luoro gamela:
Dauerhaftes, mittelschweres Kernholz, mit mittelfeiner Textur. Es kann Wechseldrehwuchs vorkommen.

Bambus:

Wird aufgefasert und karbonisiert „gekocht“, dadurch werden Zuckeranteile entzogen und somit auch der Nährboden für Mikroorganismen und substanzzerstörende Pilze genommen. Verpressung der Fasern mit Leim unter extrem hohen Druck und Hitze führt zu einer hohen Dichte, daher ausgesprochen langlebig und vandalismusresistent.

 

Pagholz:

Aus harzgetränktem und kreuzverleimtem Furnierschichtholz heimischer Rotbuche. Schwer entflammbar. Resistent gegen Chemikalien und Lösungsmittel. Keine Aufnahme von Feuchtigkeit.

Okumé:
Splint hellgrau, Kernholz lachsfarben bis rosagrau und matt glänzend. Am Licht deutlich vergilbend. Mittelmäßig dauerhaft und geringe Festigkeit.

Thermo-Kiefer:
Thermisch behandeltes (erhitzes) HolzAufnahme von Feuchtigkeit ist blockiert. Kein Schwinden, Quellen, Verziehen, Reissen oder Werfen. Resistent gegen Sonnenlicht, Witterung, Schimmel und Pilze. 

Louro Preto:
Tropisches hochwertiges schweres Holz, mäßig porig mit oft enger und regelmäßiger Farbstreifung. Besonders zäh und belastbar.

Mahagoni:
Das Kernholz hell, rotbraun bis tief braunrot, mittelhart, fest, zäh, von gleichmässiger Struktur, schlicht geädert und seidenglänzend.

Meranti:
Mittel bis dunkel rotbraun, bisweilen mit hellen Streifen. Nicht bohrmuschelfest; jedoch witterungsfest und haltbar.

Robinie:

Splint weiß bis hellgelblich; Kernholz im frischen Zustand gelblicholiv bis hellbraun, unter Lichteinfluß nachdunkelnd zu goldbraun oder hell lederbraun.

Schwer und hart mit entsprechend guten Festigkeitswerten, die deutlich über denen der Eiche liegen; es ist schwer spaltbar, zäh und elastisch sowie gut biegbar. 

Einmal getrocknet besitzt das Holz ein gutes Stehvermögen. Die Trocknung verläuft sehr langsam; das Holz neigt zum Werfen und Reißen, bedingt durch Faserabweichungen und Wuchsspannungen. Alle Verbindungen durch Nageln, Schrauben und Leimen halten gut, Vorbohren ist erforderlich. Unbehandelte Flächen vergrauen bei Bewitterung.


Cumaru:
Extrem hartes und schweres Holz. Neigt weder zur Rissbildung noch zum Splittern. Geringe Quelleigenschaft, geeignet für Einsatz im Nassbereich.

Douglasie:
Hartes, festes Holz, witterungsfest und dauerhaft.

Eiche:
Das Holz ist sehr hart, dauerhaft und kostbar, was an der sehr langen Wachstumsdauer liegt. Gewachsene Äste sind zu tolerieren. Enthält Gerbsäure, die durch Regen ausgewaschen wird und zur Fleckenbildung am Boden führen kann.

Esche:
Hartes, schweres Holz, zäh und biegsam. Neigt zu Verfärbungen.

Fichte:
Weiches Holz mit guter Festigkeit, elastisch, schwindet wenig. Neigt zu Harzfluss, mäßig witterungsbeständig.

Iroko / Kambala:
Tropische Hölzer, Einsatz wo hohe Lebensdauer und Widerstandskraft gegen klimatische Einflüsse und aggressive Umgebung, z.B. salzhaltige Meeresluft, gefordert wird.

Jatoba:
Hartes, leicht poriges und unterschiedlich rötliches Holz. Sehr wiederstandsfähig gegen Insekten und Pilze.
Achtung: unbehandeltes Jatoba kann in den ersten Wochen rotes Harz absondern.

Kampfer:
Gelbliches Holz mit roten oder rötlichbraunen Streifen, dauerhaft.

Kiefer:
Mittelhartes Holz, elastisch und fest.

Lärche:
Holz von rötlich-brauner Farbe, witterungsbeständig, neigt zum Harzfluss, ähnlich Kiefer.

Sapeli:
Hartes, zähes und elastisches afrikanisches Laubholz. Rote Farbe nachdunkelnd. Beständig gegen Insekten, mäßig widerstandsfähig gegen Pilze.

Tanne, autoklav behandelt:
Schützt vor Fäulnis, Insekten und Pilzen, leicht grünliche Färbung, die sich mit der Zeit vermindert und keine Wartung erfordert.

Druckimprägnierung:
Imprägniermittel wird unter hohem Druck (9 -10 bar) mehrere Stunden lang in das Holz gepresst. Dabei wird eine möglichst gleichmäßige und tiefreichende Schutzmittelverteilung im durchtränkbaren Teil des Holzes (Splint) angestrebt, (schwankt je nach Tränkbarkeit der Holzarten). Die Eindringtiefe ist abhängig von der Holzart. Druckimprägnierte Hölzer sind zwar bis tief ins Innere geschützt, die Oberfläche kann aber schnell durch UV-Strahlen grau werden und durch vielfältige Witterungseinflüsse reißen. Ein zusätzlicher Oberflächenschutz ist unumgänglich.

Wir empfehlen Ihnen abhängig vom Standort und Witterungseinflüssen eine jährliche Pflege. Eine Pflegeanleitung stellen wir Ihnen unter www.ziegler-metall.de/Holzpflegeanleitung zur Verfügung.

Faserzement:
Ein beständiger Verbundwerkstoff aus Zement (Kalksteinmehl und Wasser) und zugfesten Fasern, enthält eine Faserarmierung, die die Biegezugfestigkeit des Materials verbessert. Widerstandsfähig, atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und beständig.
 

WPC (wood plastic composite):

Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff aus unterschiedlichen Anteilen von Holz – typischerweise Holzmehl –, Kunststoffen und Additiven hergestellt 

Frei, 3-dimensional formbar und stark feuchteresistent. Gegenüber Vollkunststoffen bieten WPC eine höhere Steifigkeit und einen deutlich geringeren thermischen Ausdehnungskoeffizienten.

 

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