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Nur für Geschäftskunden1

Fahrradparkanlage BIKEEP der Aachener Parkhaus GmbH

Zukunftsorientierte Mobilität: Fahrradparkplätze mit Überwachung und Diebstahlschutz

Seit Juli 2019 stehen im Parkhaus der städtischen APAG, Aachener Parkhaus GmbH, 14 neue, zuverlässig gesicherte Fahrradabstellplätze zur Verfügung. Es handelt sich um Racks des intelligenten Fahrradparksystems BIKEEP, das Radfahrenden dank seiner besonderen elektronischen Technik ein sicheres und bequemes Parken ermöglicht. Im verkehrsgünstig in der Aachener Innenstadt gelegenen Parkhaus Galeria Kaufhof/City an der Wirichsbongardstraße soll im Rahmen eines Pilotprojekts getestet werden, wie der neue Parkraum bei Kundinnen und Kunden ankommt. Mit dem BIKEEP-Projekt möchte die APAG auf die gestiegenen Mobilitätsanforderungen eingehen und Aachens Entwicklung zur fahrradfreundlichen City unterstützen. Das neue Stellplatzsystem kann mit einer digital steuerbaren Sperrmechanik freigegeben und abgeschlossen werden. Ein robuster Schließbügel aus Stahl sichert das Fahrrad diebstahlgeschützt um Rahmen und Vorderrad. Darüber hinaus sind die Zweiradparkplätze mit dem Kameraüberwachungs­system der APAG gekoppelt.

Für Nutzer von E-Bikes stehen neben den Stellplätzen zusätzlich drei Ladeboxen in kleinen Tresoren bereit, die Stauraum bieten und in denen Akkus kostenlos an- und eingeschlossen werden können. Kundinnen und Kunden haben dabei die Möglichkeit, die Boxen mit einem eigenen individuellen Zahlencode zu sichern.

In enger Zusammenarbeit mit BIKEEP und ZIEGLER wurde das Basissystem den Kundenwünschen entsprechend zu einer selbständig von der APAG betriebenen Anlage weiterentwickelt und das optische Erscheinungsbild den firmenspezifischen CI-Vorgaben angepasst. Beide Partner unterstützten vor Ort bei der Erstinstallation, die Montage erfolgte bauseitig.

Die Pilotanlage ist in das Aachener „Nupsi“ eingebunden, ein System, das stadtweit im Verbund der APAG funktioniert und über das die Parkgebühr am Monatsende per Lastschriftverfahren vom Konto abgebucht wird: Analog zum elektronischen „Nupsi“-Chip für Pkw-Fahrende, können die BIKEEP-Nutzenden vor Ort oder per Internet einen „Mobility Key“ erhalten, mit dem sich der Schließbügel ver- und entriegeln lässt. Für zwei Euro Gebühr steht das neue Transponder-System 24 Stunden lang, auch mit Unterbrechungen, zur Verfügung.

Nach Ansicht von Stadträten und APAG konnte mit der innovativen Fahrradparkanlage eine platzsparende sowie komfortable Lösung gefunden werden, um gerade hochwertige Räder geschützt und bequem unterzubringen. Wenn sich die Hoffnungen der Verantwortlichen erfüllen und das Projekt gut angenommen wird, sollen – nach Ablauf der einjährigen Pilotphase – weitere solcher Stationen folgen. Somit könnte man im Rahmen des Tagestarifs von zwei Euro schon bald nach Belieben auch andere Stellplätze in der Aachener Innenstadt ansteuern.

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Privat-öffentliche Zusammenarbeit: Vorbild für Fahrradparkanlagen weltweit Der neuseeländische E-Bike-Anbieter Big Street Bikers realisierte im Jahr 2020 mit dem Modellprojekt „Locky Dock“ eine zukunftsweisende Mobilitätslösung unter Einsatz hochentwickelter Technologie aus Europa. In Christchurch entstand auf Basis des Fahrradparksystems BIKEEP ein flächendeckendes Netz von 10 neuen Zweirad-Stationen mit sicheren Lade- und Stellplätzen für insgesamt 100 Räder bzw. E-Bikes. Die Nutzung der einfach bedienbaren Parksysteme ist für alle Radfahrenden kostenlos. Die robusten Schließbügel aus Stahl werden digital per App und Handy gesteuert. Dabei verriegeln sie das Rad diebstahlgeschützt um Rahmen und Vorderrad. Integrierte Überwachungssensoren sowie Alarm-Lautsprecher dienen zusätzlich der Abschreckung potenzieller Diebe. Die installierten Überwachungskameras sorgen für noch mehr Sicherheit und Schutz, auch vor Vandalismus. Des Weiteren können damit gegebenenfalls freie, aber blockierte Stellplätze identifiziert und im Anschluss freigegeben werden. Das Aufladen von E-Bikes über eigene, mitgebrachte Ladegeräte ist ebenfalls kostenfrei möglich. Die Gratis-Ladefunktion wird über den örtlichen Stromanbieter Mercury sichergestellt. Auch E-Scooter können in den BIKEEP-Racks geparkt und aufgeladen werden. Für die Bereitstellung der neuen Parksysteme nutzte der Auftraggeber Big Street Bikers ein bislang einzigartiges Konzept: Die Investition wird größtenteils über die plakativen Displaywerbeflächen an den Docks finanziert. Zusätzlich stellte die neuseeländische Verkehrsbehörde Radwegkarten zur Anzeige auf den Bildschirmen bereit. Das Vorzeigeprojekt zeigt einen einfachen Weg auf, um in kurzer Zeit eine Vielzahl von Fahrrad-Park- bzw. Ladestationen schaffen und Nutzenden kostenlos zur Verfügung stellen zu können. Die Besonderheit liegt dabei in der gelungenen Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Trägern. Andere Städte in Deutschland oder Europa könnten sich von diesem kooperativen Geschäftsmodell zugunsten nachhaltiger Mobilität zur Nachahmung inspirieren lassen.
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